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Donnerstag, 5. April 2018

Schach

Hallo,

heute geht es bei mir um Schach, denn ich habe vor einiger Zeit eine App gefunden, mit der man ganz leicht, auf kindliche spielerische Weise Schach erlernen kann.
Ich weiß nicht genau woher das Gefühl stammt, aber mich hat es immer genervt, dass ich Schach nicht verstanden


und demnach nicht spielen konnte. Dabei habe ich niemanden in meinem Umfeld, gegen den ich antreten könnte, was also eigentlich ein sinnloses Hobby wäre.
Dennoch empfand ich Schach immer als sehr intelligentes Spiel und vielleicht auch deswegen irgendwie so verstehen, dass ich auch mal die Chance hätte zu gewinnen, wenn ich doch mal eine Partie gegen jemanden antreten würde.

Ich habe mir also die kostenlose App Schach & Matt runtergeladen und finde sie super. Momentan bin ich noch immer dabei die Spielfiguren des Prinzen vom Piraten zurück zu gewinnen. Zwei oder drei Figuren habe ich schon. *stolz* (Denn immerhin ist das ein „langer“ Weg zum Piraten.)

Doch was macht Schach so interessant? Seit wann gibt es Schach? Was gibt es für Besonderheiten?


Das Wort Schach stammt vom persischen Wort König ab, weswegen das Spiel auch als das königliche Spiel bezeichnet wird.
In erster Linie geht es darum, den König des Gegenspielers bewegungslos und somit angreifbar zu machen.

Schach wird zu zweit gespielt in abwechselnden Spielzügen und zählt zu den Strategiespielen, denn man muss vorausschauend Denken.
Schach gilt als Sportart!

Ca. im 13. Jahrhundert war Schach in Europa durch die Araber und Perser so verbreitet worden, dass es zur allgemeinen Kultur gehörte.
Etwa im 15. Jahrhundert kamen dann einige Regeln zu dem Spiel hinzu, wie beispielsweise die Rochade.

Erst ab dem 18. Jahrhundert wurde das Spiel auch bei den Bürgern so beliebt, dass richtige Schachcafés dafür entstanden, in denen man gegeneinander antreten konnte.

Jeder Spieler besitzt einen König, eine Königin, zwei Türme, zwei Läufer, zwei Springer und acht Bauern. Die Königin und die zwei Türme zählen zu den Schwerfiguren und die zwei Läufer und zwei Springer zu den Leichtfiguren. Das bedeutet, dass ein Turm mehr Wert hat, als ein Springer oder ein Läufer, was erst komisch wirken kann, aber im Nachhinein Sinn macht, wenn man das Spiel ein wenig verstanden hat.

Da die Figuren sich jeweils gegenüberstehen, als König sieht König an, Dame sieht Dame an ... fragt man sich häufig vorm ersten Spiel, wie rum das Spielbrett richtig liegen muss. Dafür gibt es ganz einfache Merksätze:
- Doppel-D = Dame auf D-Linie
- Die Dame bestimmt die Farbe
- Die Dame liebt ihre Farbe
Damit ist nun natürlich nicht gemeint, dass der weibliche Spielerin (sofern es eine gibt) sich die Brettseite aussuchen darf, sondern natürlich die Königin auf dem Spielbrett. Merklich bedeutet es, dass die schwarze Dame auf dem schwarzen D-Feld zu stehen hat (D8) und die weiße Dame auf dem weißen D-Feld (D1). Daran orientiert stellt man dann die anderen Figuren ringsherum auf.


Normalerweise wird beim Schach immer nur eine Figur zur Zeit gesetzt, außer bei der Rochade. Dort werden nämlich Turm und König gemeinsam bewegt, was aber auch nur einmal möglich ist und auch nur dann, wenn keiner von beiden vorher versetzt wurde. Sobald einer von beiden seinen Platz verlassen hat, entfällt damit auch die Möglichkeit eine Rochade durchzuführen.

Der Ausruf "Schach" ist heute nicht mehr nötig. Dieser hat früher angeführt, dass ein König im Schach steht, also noch nicht besiegt ist. Da ein König aber nicht im Schach stehen bleiben darf, sondern sofort auf irgendeine Art und Weise daraus geholt werden muss, würde es in einigen Fällen durchaus Sinn machen es weiterhin beizubehalten - besonders wenn man es jemanden beibringt, denn am Anfang hat man nicht immer sofort ein Auge darauf, ob der eigene König gerade bedroht wird. (Bei Computerspielen geht es einfacher, denn dort werden die Bewegungen von Figuren geblockt, die dem König bei seinem Schach nicht helfen könnten, so dass man schnell darüber fällt wo das Problem dafür stecken könnte.)
Es ist daher manchmal gar nicht so schlecht, es anhand eines Computerprogramms zu erlernen, denn es schult den eigenen Blick anstelle des Vorsagens eines anderen.


Ein Spiel hat mehrere Möglichkeiten zu enden. Üblicherweise soll es mit einem Schachmatt enden, denn so hat jemand tatsächlich gewonnen. Wird mit Zeituhr gespielt, kann das Überschreiten der Zeitangabe ebenfalls zu einem Ende und Verlieren führen. Es kann aber auch aufgegeben werden. Zudem können sich die Spieler auf ein Remis einigen. Dies muss aber in einvernehmen laufen. Macht also jemand statt seinen nächsten Zug erstmal das Remisangebot, kann der andere dies Annehmen oder Ablehnen. Bei Ablehnung wird weitergespielt und der Anbieter muss einen Spielzug machen oder von selber aufgeben.
Es gibt aber auch noch das Ende des Patt. Hier endet das Spiel ohne das ein König im Schach steht, aber dadurch, dass der Gegenspieler keinen gültigen Zug mehr machen kann.



Falls du nun auch Interesse hast dir das Spiel ein wenig genauer anzusehen oder wenigstens ansatzweise zu versuchen ... ich kann dir die App wirklich sehr ans Herz legen, denn dort wird die Funktion jeder einzelnen Figur durchgespielt und aufgezeigt. Mit kleinen Lektionen und Minispielen, bekommt man schnell ein Wissen, welches beim Spielen später hilft. Zudem kann man diese Lektionen immer wieder durchspielen oder sich ansehen, um vergessenes nochmal aufzufrischen.

Viel Spaß und bleib neugierig,
Deine Sassy

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