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Mittwoch, 6. Dezember 2017

Adventskalender #6 - Was steckt im Nikolaussack?




o6.12.2o17 - es ist Nikolaustag! Ich hoffe, er ist auch bei dir gewesen und hat dir kleine Naschereien gebracht? Doch was steckt in dem Nikolaussack? Hier die Antwort:

Natürlich nur Gutes - sowas wie Nüsse, Äpfel, Mandarinen, Süßigkeiten oder Lebkuchen. Bei manchen auch bereits kleine Gegenstände.
Doch auch das war nicht immer so. Überraschung! Früher haben die Kinder beispielsweise Quittenwürstchen oder Honigkonfekt aus Quittenmus bekommen, denn damals waren Mandarinen, Mandeln und Rosinen noch exotische Köstlichkeiten.

Seit dem 15. Jahrhundert gab es von den Bäckern das „Klausenbrot“ zu kaufen, welches ein spezielles Nikolausgebäck aus dem damals teuren weißen Mehl und kostbarem Zucker war. So fanden auch Brezeln und Bilderbrote ihren Weg in den Nikolaussack.
BTW-Fact: Ein bekanntes Bilderbrot ist sogar heute noch jedem bekannt: Spekulatius.
Erst seit etwa hundert Jahren bringt der Nikolaus auch nützliche Sachen für das Kind, wie Schulsachen, lehrreiche Bücher oder Bilderbücher zur Vergnügung.

Der Nikolaus hatte schon damals nur Gutes im Sack, weil er niemals straft. Für diese Aufgabe hatte er stets finstere Gestalten bei sich - Krampus, Klaubauf, Knecht Ruprecht oder Buttenmandl. Doch diese sollten den Kindern keine Angst machen, sondern in der Vorweihnachtszeit handgreiflich daran erinnern, dass die Erwachsenen selber für Recht und Ordnung sorgen durften - dafür benötigten sie keine mächtige Person.
Im 17. Jahrhundert wurde Weihnachten langsam zum Kinderfest und damit holten sich die Erwachsenen auch die Unterstützung in ihrer Erziehung vom Nikolaus und seinen Helfern.

Ich hoffe, dass der Helfer vom Nikolaus keine Hand bei dir anlegen musste - egal in welcher Region du wohnst und welcher Helferling dort Brauch ist.

Wenn du magst, kannst du mir gerne in den Kommentaren eine Nachricht hinterlassen, was du im Stiefel vorgefunden hast.

Bleib neugierig,
Deine Sassy

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